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Aktuelle Projekte

Im Rahmen unserer Beratungstätigkeiten und Bildungsangebote erfahren wir immer wieder von gesellschaftlichen Missständen und Problemlagen, die nicht nur einzelne Frauen betreffen. Ihre Ursachen finden sich auch in gefestigten sexistischen Sichtweisen, in tradierten misogynen Weltanschauungen, in patriarchalen Gesellschaftsstrukturen, Staats- und Wirtschaftssystemen.

 

Weil diese Missstände nicht individuell lösbar sind, entwickeln wir Projekte mit dem Ziel, gesellschaftliche Veränderungsprozesse anzustoßen, Themen zu enttabuisieren und öffentlich zu machen. Wir wollen Möglichkeiten und Bedingungen dafür schaffen, dass Frauen solidarisch und vernetzt gesellschaftlich aktiv werden können. Wir setzen dabei insbesondere auf Konzepte von Selbsthilfe und Empowerment.

 

Aktuell führen wir das Selbsthilfe Projekt „Nûjîn – Neu Leben“ und das Projekt "iMpuls" durch. Weiter unten finden Sie Projekte der letzten Jahr, wie z.b. Multiplikatorinnen-Schulungen im Bereich der Frauengesundheit und Projekte zur Vernetzung und Sensibilisierung gegen Feminizid.

 

 

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„Frauen leben Freiheit – Beratungs- und Qualifizierungsprojekt gegen (häusliche) Gewalt“ - 2025-2028

 

Gewalt gegen Frauen ist alltäglich und überall – genauso sollten wir ihr auch begegnen. Dort, wo Frauen auf Probleme stoßen, sollten wir ihnen Lösungen anbieten können. Mit unseren Sitz im ländlichen Raum, in Kasbach-Ohlenberg (RLP), kommen wir an unsere Grenzen in der Beratung von Frauen, die uns vertrauen, aber weit weg in Berlin, Hamburg oder München wohnen. Deswegen haben wir das Projekt „Frauen leben Freiheit“ entwickelt.

 

In diesem Projekt möchten wir die Beratungsarbeit von UTAMARA stärken und weiter ausbauen. Dazu werden Frauen, aus verschiedenen Orten Deutschlands, als Beraterinnen qualifiziert. In elf Modulen, darunter u.a. rechtliche Grundlagen, Trauma, Kinderschutz oder Frauenhausstrukturen werden die Teilnehmerinnen geschult sowie in engem Austausch mit unseren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen in ersten Beratungen begleitet und unterstützt. Die Teilnehmerinnen sind in Netzwerken, Communities und Nachbarschaften eingebunden und sollen so in die Lage versetzt werden, dort gegen Gewalt zu agieren, wo sie passiert. So entstehen an verschiedenen Orten UTAMARA-Satelliten. Das Projekt zielt darauf ab sowohl die teilnehmenden Frauen zu stärken als auch eine Lösung für die große Schere zwischen Angebot und Nachfrage in der Frauenberatungsarbeit zu finden.

Darüber hinaus wird im Rahmen des Projekts auch unsere bestehende Beratungsarbeit gegen Gewalt an Frauen und Mädchen fortgesetzt.

„Frauen leben Freiheit“ wird über einen Zeitraum von drei Jahren (2025-2028) von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert.

 

 

Unterstützung unserer Notunterkunft - 2023

 

Seit 2023 bekommen wir vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration einen Zuschuss für die infrastrukturelle Erhaltung und Verstetigung unserer Schutzunterkunft. Die Beratung und Begleitung leisten wir weiterhin ehrenamtlich.

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Die Nutzung unseres Hauses als kurzfristige Notunterkunft erweist sich jedes Jahr wieder als unentbehrlich. In den vergangenen Jahren haben Frauen immer wieder bei uns im Haus Unterkunft und Zuflucht gesucht und erhalten. Dieses ist immer wieder notwendig, wenn eine Unterbringung im Frauenhaus oder sonstigen Schutzeinrichtungen nicht sofort möglich ist.

 

Dies kann finanzielle Gründe haben, oft sind auch die Kapazitäten nicht da oder die Unsicherheiten der Frauen an einen Ort zu gehen, wo keine ihre Sprache spricht, ist zu groß. Unser Haus und unser Engagement fungieren also oft als Übergang zu einem nächsten Schritt – wir versuchen eine erste psychische Stabilisierung der Frauen, die oft mit ihren Kindern bei uns sind. Neben kurdischen Frauen waren das in den vergangenen Jahren auch deutsche, rumänische, ukrainische und arabische Frauen.

 

 

Kontakt

Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V.

In der Stehle 26

53547 Kasbach-Ohlenberg

Tel: +49 (0) 2644 602424

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